Dem Öko-Fußabdruck auf der Spur

Jeder Mensch muss essen und trinken. Jeder Mensch verbraucht Rohstoffe und Energie, produziert Müll und Abgase und hinterlässt einen sogenannten „ökologischen Fußabdruck“ auf der Erde.

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) des Fußabdrucks macht allein die Ernährung eines jeden aus. Nicht alles davon wird tatsächlich konsumiert: 82 Kilo weggeworfene Nahrungsmittel sind enthalten. Aber warum schmeißt in Deutschland jeder Mensch jedes Jahr so viele Nahrungsmittel weg?

Ist uns das wirklich so egal?
Pupsen wir drauf, denken bestimmt einige Menschen.

Wie passt eine Bio-Gurke zu einer Plastikverpackung?
Pupsen wir drauf, sagen die Industriebosse

Wieso verenden so viele Wale mit Plastiktüten im Bauch?
„Upps, keine Ahnung, mir doch pups-egal! Dafür kann ich doch nichts.“

Doch, wir können eine ganze Menge dafür und pups-egal ist das nun wirklich nicht!

In unserer diesjährigen Mitmachausstellung befassen wir uns mit dem Konsum, dem Klima und uns, dem Menschen, einer lebendigen Pups-Fabrik. Dabei spielen die Nahrungsmittel, deren Verwendung und die damit verbundene Verschwendung eine entscheidene Rolle. Begeben wir uns gemeinsam als Klimadetektive auf den ökologischen Pfad, gehen einkaufen, um festzustellen, was davon wirklich gut ist, um gesund aufzuwachsen.

Schwingt die Kochlöffel in der Klimaküche, trainiert im Dünndarm-Fitnesspark und forscht im Dickdarm-Pupsodrom. Verbessert euren ökologischen Fußabdruck.

Tür auf für alle Klimaköche, Upps-Detektivinnen und Pups-Forscher: seid herzlich Willkommen in der (P)upPs-Fabrik vom 17. März bis zum 10. November 2019.

AHA-Weihnachtsgrüße

Engelschor und Kinderjubel, alle Jahre wieder.
Weihnachtsmann im Einkaufstrubel, überall Geheimniskrämer und die alten Lieder.
Spendenkonto, Hilfsaktionen, Zeit der offnen Herzen.
Wünsche, Träume, Illusionen und Millionen Kerzen.
Weihnachtszeit, Weihnachtszeit, macht euch für das Fest bereit!
Eins und zwei und drei und vier, dann steht’s vor der Tür.
Wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann habt ihr’s verpennt.

Wir sagen Dankeschön für die Hilfsbereitschaft, für Zuwendungen aller Art, für die vielen motivierenden Worte, Wertschätzungen, den vielen spannenden Aktionen und den erlebnisreichen, wertvollen Kooperationen.

Alle kleinen und großen Leute des AHA-ERLEBNISmuseums
wünschen fröhliche Weihnachten
und ein gesundes und erlebnisreiches neue Jahr

Taschenlampen-Abenteuer in den Schatzkammern der Erde

Normalerweise ist um 17.30 Uhr Feierabend im AHA-ERLEBNISmuseum auf der Lindener Straße 15. Am Freitag Abend gingen zwar die Scheinwerfer in der Mitmachausstellung aus, dafür schalteten Kinder und Eltern ihre Taschenlampen an, um in den spärlich beleuchteten bis stockdusteren Schatzkammern der Erde zu forschen. Da waren alle Sinne gefordert, denn im Dunkeln hört, riecht und vor allem sieht man ganz anders. Edelsteine blitzen auf und ab und zu auch ein Goldtaler. Die Knochen und Gerippe in der Archäologenhöhle wirkten gespenstig anders, so Ole und Johann, die voller Eifer mit großen Pinseln vorsichtig den Sand beiseite schoben. Im Wasserlabor wurde es strahlend bunt, denn hier wurde mit Lebensmittelfarben, flüssigen Vitaminen und Puddingpulver Fluoreszenz erforscht. Das Stockbrot konnte wegen des Regens nicht gebacken werden, dafür gab es zur Stärkung leckere Laugenbrezeln aus dem AHA-Backofen. Nach einem kurzweiligen und mal ganz anderen Mitmachabenteuer gingen die jungen Forscher voller neuer AHA-Erlebnisse zufrieden nach Hause.

Ein letztes Mal sind am heutigen Sonntag die Schatzkammern der Erde zu erforschen. Während Abenteuergeschichten gelesen werden, können sich die Forscher an Regenbogenkuchen, spuckenden Vulkantörtchen und Maulwurfshügeln stärken. Wer seine eigene Abenteuergeschichte mitbringt und vorliest, bekommt freien Eintritt. Dann schließt die 16. Mitmachausstellung nach 33 Wochen. Prallgefüllt waren vor allem in den letzten Wochen die zwei Ausstellungshallen, die über 9000 Kinder, ihre Familien und pädagogischen Begleiter mit über dreißig Mitmachaktionen von eiskalt bis glühend heißen Phänomenen zum Staunen brachten. Die Regionen der Erde wurden bereist, Wüste, Regenwald, das Nordpolarmeer mit glühend heißen Experimenten und eiskalten Phänomenen erforscht, durch das Bergwerk und die Ausgrabungsstätte gegraben und die Ozeane von Plastik befreit.

Zahlreiche sehr spannende Mitmachaktionen von Kooperationspartnern wie dem Agnes-Pockels Institut der TU Braunschweig, dem GEO-Park aus Königslutter, Christoph Michel aus dem Entdeckerladen, H. D. Sandhagen mit einer Kochaktion, der Ostfalia Fachhochschule trugen zu niveauvollen und qualitativ hohen Aktionen bei. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Kooperationspartnern, ehrenamtlich Aktiven des AHA-Erlebnismuseums, den Forscher–Kids, Förderern und Unterstützern.

Bis zum 11. März 2018 müssen sich nun alle Forscherwütigen und Wissbegierigen gedulden, bis es heißt „Baumeister trifft Schlüssellochgucker“.

Weitere Infos zu neuen Aktionen gibt es unter www.ahamuseum.de.